Vor einigen Tagen hatte ich die großartige Gelegenheit, die schwedische Band “Stars Of The Silverscreen” (S.O.T.S.) zu interviewen. Im Mai dieses Jahres veröffentlichten K.j. Starr (Gesang & Gitarre), Baby Barracuda (Bass & Background-Gesang), Fret (Gitarre & Background-Gesang) und Johnny Waste (Schlagzeug & Background-Gesang) ihr neues Album “Bruised For Two”. Im Zuge der Album-Veröffentlichung und in Erwartung der (hoffentlich) bald stattfindenden Deutschland-Tournee im kommenden Jahr haben sich die schwedischen Punk-Rocker damit einverstanden erklärt, einen kleinen Einblick in ihr Musikerleben zu geben. Danke an euch Vier für eure Zeit und das Interview!

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S.O.T.S promo photo Ivo Krustok
Photo by Ivo Krustok

AL: K.j., danke, dass ihr dem Interview zugestimmt habt. Schon mit vier Jahren hast du begonnen, Schlagzeug zu spielen. Woher kommt dieses große Interesse an der Musik und am Musikmachen?

K.j.: Hi Anna! Den Dank gebe ich gerne an dich zurück! Hmm, das ist schwer zu sagen. Wie du schon sagtest, habe ich mit vier Jahren auf den alten Hutschachteln meiner Großmutter getrommelt. Zwei Jahre später hat mich meine Mutter dann in der Musikschule zum Schlagzeugunterricht angemeldet. Musik hatte schon immer einen großen Einfluss auf mich, – seit ich klein war und wir die Beatles und Elvis zu Hause gehört haben. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich plötzlich wusste, dass Musik genau das ist, was ich später einmal machen will. Als ich acht Jahre alt war, lief im schwedischen Fernsehen ein Film über Schwedens größte Punkband „Ebba Grön“. Ich erinnere mich, dass ich vor dem Fernseher meiner Großeltern saß und dachte „WOW!!! Das will ich auch machen.” Dann, nach einem holprigen Weg mit verschiedenen Punkrock- und Powerpop-Bands habe ich endlich einen Weg für mich gefunden, S.O.T.S. zu gründen.

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Photo by Ivo Krustok

Fret: Als Elvis ’77 starb, fragte mich mein Vater, ob ich wüsste, warum er gestorben sei. Meine Antwort war „Er hat sich zu Tode gerockt“. Als Kind liebte ich Elvis, aber meine wahre Liebe für härtere Rockmusik begann, als ich Motley Crües “Shout at the devil” im Radio hörte. Das war ’88. Damals war es ziemlich selten, dass Metal-Musik im schwedischen Radio gesendet wurde. Dennoch übertrugen sie das legendäre Monsters of Rock-Festival, das ein ziemlich einmaliges Line-Up besaß: Motley Crüe, Van Halen & AC/DC. Seit der Zeit war ich süchtig nach Heavy Metal. Ich nahm Gitarrenunterricht, als ich neun Jahre alt war, und ich bekam meine erste eigene Gitarre. Irgendwie verlor ich dann aber das Interesse am Spielen, da es niemanden gab, der mir beibrachte, wie man Heavy Metal auf der Gitarre spielt. Als ich ungefähr 13 Jahre alt war, hörte ich Malmsteen. Er inspirierte mich wirklich so sehr, dass ich das Gitarrespielen wieder anfing. So saß ich dann in meinem Zimmer, machte meine Stereoanlage an und versuchte herauszufinden, wie man all das Zeug spielt, von dem ich so fasziniert war. Kurz danach habe ich dann begonnen, in Bands zu spielen, denn das ist der Weg, den du gehen musst, wenn du dich als Musiker weiterentwickeln willst. Es gibt zu viele Leute, die einfach nur zu Hause mit einer schlechten Einstellung herumsitzen, anstatt nach draußen zu gehen und mit anderen Musik zu machen. Ich habe in verschiedenen Bands gespielt, unter anderem mit Refused, Final Exit und Abhinanda. Zu S.O.T.S. kam ich als Schlagzeuger, als die Band gegründet wurde. Zu der Zeit spielte Abris an der Gitarre. Er fragte mich, ob ich der Band beitreten wollte und das wollte ich. Ich war fast zehn Jahre am Schlagzeug, bis Peter die Band verließ und ich seinen Platz als Gitarrist einnahm.

Johnny: Bei mir begann es mit der Musik, als ich ganz klein war. Bei uns lief immer Musik, entweder aus dem Radio oder auf irgendeine andere Art. Daher gab es immer Musik um mich herum. Das Schlagzeugspielen begann ich, als ich 12 Jahre alt war, zusammen mit ein paar Freunden in einer Band. Mit 13 Jahren nahm ich dann auch Unterricht, zehn Jahre lang. Ich liebe das Schlagzeug, weil es mich glücklich macht. Es kanalisiert schlechte Gefühle wie Frustration und es ist ein großartiger Weg, um seine Emotionen mit dem Publikum zu teilen und sie das fühlen zu lassen, was du fühlst. Außerdem ist es ein ziemlich tolles Workout, wenn du Punk Rock spielst, obwohl ich viele unterschiedliche Genres spiele.

Baby Barracuda: Naja, ich habe mit dem Musikmachen im Alter von drei Jahren angefangen, aber wirklich verliebt habe ich mich in die Musik, als ich mit 13 Jahren das Bassspielen begann und die ganze großartige Musik entdeckte. Durch einen gemeinsamen Freund von K.j. und Fret kam ich dann zu S.O.T.S. und obwohl ich dachte, ich wäre viel zu beschäftigt, um für eine andere Band zu spielen, hat es K.j., als er mich kontaktierte, geschafft, mich „freundlich zu überzeugen“. Jetzt bin ich total glücklich, dass ich mich entschieden habe, bei S.O.T.S. mitzuspielen!

Wie kam es zu der Gründung von “Stars Of The Silverscreen”?

K.j.: Naja, zuerst war es ein Projekt, dass ich zusammen mit einem Freund von mir begonnen hatte, nachdem sich meine alte Band aufgelöst hat. Dann aber waren es trotzdem immer noch einige Jahre, bis es wirklich zu S.O.T.S. kam.

Schweden ist ziemlich berühmt für seine Bands aus dem Rock- und Punk-Bereich und der Rock ‘n Roll-Szene. Kannst du deine Erfahrungen mit der schwedischen Musikszene beschreiben, vor allem, wenn du als Newcomer starten willst?

K.j.: Es kommt immer darauf an. Schweden ist ein relativ kleines Land und es scheint so, dass die Mehrheit nur diese künstlichen One-Hit-Wonders ohne Seele bevorzugt. Wir haben ziemlich viele großartige Rockbands, allerdings in einem Land, das nur Platz für einige Wenige hat. Die Fans sind großartig, aber es gibt auch eine Gruppe, die ich „The music police” [Die Musikpolizei, Anm. d. Übers.] nenne. Diese Leute stehen mit verschränkten Armen in den Ecken und denken entweder „Was denken die wohl, wer sie sind?“ oder „Aha, ich wusste es doch. Der Sänger hat an der Stelle den falschen Akkord gespielt“. Diese Menschen feiern nicht mit der Band, singen nicht mit oder verhalten sich ähnlich verrückt wie die Band auf der Bühne… Meine Erfahrung, die ich in Deutschland gemacht habe, ist, dass die Leute dort eine unverfälschtere Liebe zur Musik haben. Sie sind glücklich und das zeigen sie der Band auch!

Was ist das für ein Gefühl, wenn ihr Musik macht und auf der Bühne steht?

K.j: Auf der Bühne zu stehen und Musik zu machen ist für mich die einzige Zeit, in der ich mich komplett fühle, es ist mein Leben, das, was ich zum Leben brauche und es ist die einzige Sache, die ich kenne. S.O.T.S. ist 24 Stunden am Tag in meinem Kopf, angefangen bei den Ideen für Songs bis hin zu den Auftritten mit der Band.

Fret: Auf der Bühne zu stehen ist der beste Teil von Allem! Es ist eine riesengroße Belohnung und es macht so viel Spaß, die Shows zu spielen. Die Live-Auftritte zeigen dir, dass all die Mühen und die harte Arbeit nicht umsonst waren.

Johnny: [Es ist, Anm. d. Übers.] die Verbindung mit den Leuten. Etwas, das eine Sprache spricht, die Jeder versteht. Es ist einfach machtvoll.

Baby Barracuda: Das ist wie ein hammermäßiger Schlag ins Gesicht.

Schon bevor ihr euer Debüt-Album “Stars Of The Silverscreen” herausgebracht habt, seid ihr mit der Band “The Bones” auf Tour gewesen. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

K.j.: Naja, Beef und ich kennen uns schon sehr lange und als er mich gefragt hat, ob wir als Support-Band mit “The Bones” auftreten wollten, haben wir nicht lange nachgedacht. Seit Beginn sind wir alle zu echt guten Freunden geworden.

Im Mai 2014 habt ihr euer neues Album “Bruised for Two” veröffentlicht. Was war für euch die größte Herausforderung, das Album fertigzustellen?

K.j.: Ich denke, es hat ziemlich gut funktioniert. Die einzige Herausforderung war die Tatsache, dass wir selten Zeit gefunden haben, alle zusammen im Studio zu arbeiten. Daher mussten wir immer nach Möglichkeiten suchen, um alle Stücke zusammen zu bringen.

Hat der Albumname “Bruised for Two” eine tiefere Bedeutung für dich?

K.j.: Ich mag es, wenn der Zuhörer/Leser seine eigene Geschichte in seinem Kopf kreiert und selber nachdenkt, was die Musik auf dem Album für ihn bedeutet. Deine Interpretation war schon verdammt nah an dem dran, was ich beim Schreiben im Hinterkopf hatte. Die Songs erzählen die Geschichte von Jemandem, der richtig gebrochen wurde, durch jemand anderen oder durch etwas, was in seinem Leben passiert ist. Aber egal, wie schwer du auch verletzt wirst, hab‘ die Kraft und kämpfe.

Kannst du die Art von Musik und den Sound beschreiben, den ihr in “Bruised for Two” verwendet habt?

K.j.: Sie ist ein bisschen härter, direkter. Es ist mehr Punk Rock als beim ersten Album, in dem meine Siebzigerjahre-Hardcore-Einflüsse dominieren…. Ich scheine während des Songschreibens wohl ziemlich wütend gewesen zu sein? Hahaha…

Ist in “Bruised for Two” eine Nachricht enthalten, die ihr euren Fans mit auf dem Weg geben wollt?

K.j.: Das Leben ist voller unvorhergesehener Schläge. Aber egal, was dich herunterzieht, welcher Scheiß dir direkt ins Gesicht geschmiert wird… geh‘ mit Stolz erhobenem Haupt durch die Welt, wisch‘ dir den Dreck ab und mach‘ immer weiter.

Was ist das Tollste, wenn man Musiker ist, und was ist der schwierigste Teil?

K.j: Mich einem Musiker zu nennen ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, hahaha… Ich mache einfach das, was ich mache…

Fret: Den größten Spaß macht es, live mit deinen Bandkollegen zu performen! Der schwierigste Teil ist, dass das Musikgeschäft heute so anders ist als damals. Da mittlerweile alles kostenlos im Internet zur Verfügung steht, wollen die Leute nicht länger für Musik bezahlen. Es ist ziemlich hart, einen guten Plattenvertrag zu bekommen und es endet meist damit, dass du den Großteil aus der eigenen Tasche bezahlen musst. Früher war es so viel einfacher, Plattenfirmen zu finden, die wirklich Geld in deine Band investieren wollten.

Johnny: Das Schwierigste ist es, konstant gut und gesund und bleiben – physisch, mental und auch, was die Musik betrifft. Du musst gesund bleiben, indem du auf deinen Körper achtest. Dann hast du auch die Energie, auf der Bühne zu performen. Du bleibst gut, in dem, was du tust, wenn du viel übst und wenn du viele Songs schreibst, die die Leute hören wollen, bleibst du auch musikalisch gut. Das ist leichter gesagt als getan, wenn du ständig auf Tour bist, trinkst und Party machst, dich also so verhältst, wie es die Leute gemeinhin von Rockbands erwarten. Den größten Spaß macht es, wenn du mit den Menschen, die deinen Live-Auftritt sehen, eine Verbindung aufbaust, machst, dass sie sich gut fühlen und sich anfangen zu bewegen. Das ist der beste Teil. Du wirst zu einem wichtigen Part im Leben der Menschen, wenn du deine Musik für sie spielst. Du bist Tröster, Freund in der Not und die verdammte Zündschnur, wenn sie es brauchen. Das ist das Beste.

Baby Barracuda: Den größten Spaß macht es, wenn du mit tollen Leuten spielst. Für einen Moment kannst du dich dann einfach gehen lassen. Der schwierige Part ist, dass es unheimlich hart ist, Geld damit zu verdienen, was bedeutet, dass du noch einen anderen Job haben musst, was einen sehr ablenkt 😉

Ihr habt ziemlich lange im Studio fernab der Zivilisation und ohne Handy verbracht, als ihr “Bruised for Two” aufgenommen habt. Wie sah euer Tag aus?

K.j.: Oh, die Stimmung im Studio war super! Aufstehen, Kaffee trinken, Instrumente stimmen und spielen bis zum Umfallen, irgendetwas essen, Instrumente stimmen und spielen… ein paar Biere und hier und da einige Stunden Schlaf. Dann ging alles wieder von vorne los!

Wo bekommst du die Ideen und die Inspiration für deine Lieder her? Wie beginnst du mit einem neuen Song?

K.j.: Das ändert sich eigentlich ständig. Ich hab einen Riff im Kopf, oder eine Strophe. Aber meistens habe ich den Song irgendwie in meinem Kopf. Dann drücke ich den Aufnahmeknopf auf meinem Handy und spiele ihn mit irgendwelchen Shamalama-Texten. Das Ding ist oft, dass, wenn ich es noch einmal abspiele, der Text dann schon von selbst entstanden ist. Dann muss ich nur noch das aufschreiben, was ich höre. Meine besten Songs sind auf diese Art entstanden. Ich bin nicht der Typ, der irgendetwas umschreibt oder Akkorde verändert (himmel, ich kenne ja kaum mehr als einem Akkord 😉 Haha.). Meistens geht es in den Songs um die Beobachtungen, die ich in meiner Umgebung gemacht habe, gebrochene Seelen, die nach etwas suchen, an dem sie sich festhalten können; sie [die Texte, Anm. d. Übers.] tendieren eher ins Dunkle… Ich versichere aber, dass ich gar nicht so düster bin, wie meine Texte sagen, haha… Da wir alle in verschiedenen Städten wohnen, senden wir die meiste Zeit Daten hin und her. Aber vor zwei Wochen hatten wir eine Old-School-Bandprobe mit Brainstorming. Es war super, dass wir da alle zusammen waren, die anderen warfen ihre eigenen Ideen ein, während ich die Songs präsentiert habe.

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Photo by Ivo Krustok

Habt ihr außer mit “The Bones” noch mit anderen Band auf der Bühne gestanden und falls nicht, mit wem würdet ihr gerne zusammen spielen und warum?

K.j.: Wir haben schon mit v8 wankers, US Bombs, Street Dogs und Louise Distras gespielt, um nur einige zu nennen…Naja, mit den Ramones wäre es absolut brillant, aber traurigerweise ist das nicht möglich. Ich weiß nicht, Imperial State Electric vielleicht? Oder Motörhead…das ist eine schwierige Frage… es gibt so viele Band zur Auswahl… Ahh, und einmal auf der Bühne mit den Toten Hosen – das wäre großartig.

Soweit ich weiß, plant ihr bereits eine erneute Tour durch Deutschland. Warum mögt ihr Deutschland so sehr und ist es leicht für euch, hier an Auftritte zu kommen?

K.j.: Ja, hoffentlich funktioniert es. Es wird immer schwieriger, in Deutschland zu touren. So viele Bands kämpfen um die Veranstaltungsorte. Das ist das gleiche [Problem, Anm. d. Übers.] wie in Schweden. Am Ende geht es dann immer ums Geld, obwohl es doch eigentlich um das Offensichtliche gehen sollte… Aber wie ich vorher schon sagte, die deutschen Fans sind verrückt! Wir haben dort immer die coolsten Leute getroffen und können es kaum erwarten, noch mehr davon kennen zu lernen!

Habt ihr ein besonderes Ritual, bevor ihr auf die Bühne geht?

K.j.: Im Moment arbeiten wir an einem Neuen. Neue Bandmitglieder bedeuten ein neues Ritual. Unser letztes war das Folgende: Wir haben während des Intros auf der Bühne einen Kreis gebildet und “Slayer on three…1, 2, 3 SLAYER” gerufen. Es wird schwer werden, das zu toppen, haha…

Habt ihr ein unvergessliches Tour-Erlebnis, das ihr gerne teilen möchtet?

K.j: Auf der Bühne im SO36 in Berlin, das war eine tolle Nacht! Aber eigentlich… auf der Bühne zu stehen ist immer magisch!

Fret: Wow, da gibt es so viele Erinnerungen, aus denen man etwas auswählen könnte… Ok, das ist eines der Neueren: Wir hatten den wohl schlechtesten Busfahrer überhaupt, der es fertig gebracht hat, fast unseren gesamten Bus in Stücke zu zerlegen und das nach nur ein paar Tagen. Er fuhr rückwärts in Straßenlaternen, zerbrach Fenster und schaffte es sogar, geradewegs in ein Gebäude zu fahren und die Frontscheibe zu zertrümmern. Da unsere Sicherheit gefährdet war, haben wir ihn nach Hause geschickt und durch einen weniger verrückten Fahrer ersetzt. Aber dieser Fahrer war doch irgendwie lustig. Und wahnsinnig. Und überhaupt nicht geeignet, um irgendein Auto zu fahren. Besonders nicht, wenn andere Leute in dem Auto sitzen.

Johnny: Ich habe noch gar nicht viel getourt. Aber ich nehme an, dass eine Erinnerung, die ich behalten werde, sein wird, dass ich meine neuen Drumsticks direkt nach dem ersten Lied zerbreche, weil ich schon früher immer aufgeregt war, wenn ich live performt habe.

Baby Barracuda: Da ich noch nicht lange mit S.O.T.S. spiele, kann ich noch nicht mit irgendwelchen Erlebnissen dienen. Aber ich freue mich schon auf all die Dinge, die in Zukunft kommen werden!

Was ist euer größter Wunsch für die Zukunft?

K.j.: Gerade jetzt? Hmm, dass das mit der Tour klappt, gefolgt von dem Dreh unseres Videos und dann, für das Frühjahr, haben wir geplant, eine EP aufzunehmen. Danach ein paar Festivals in Deutschland – das wäre grandios, und vielleicht zwischendurch einige Auftritte in Bars… Und natürlich, dass sich „Bruised For Two“ wie warme Semmeln verkauft, damit wir unserem Ziel nach Weltherrschaft weiter nachjagen können 😉

Bald ist Weihnachten – werden eure Fans jemals eine X-Mas-Collection von S.O.T.S. bekommen?

K.j.: Naja, da “Bad News” schon den Weihnachtssong “Cashing In On Christmas” veröffentlicht haben, fühlt es sich so als, als sei der beste Song schon belegt… es wird schwer, das zu überbieten 😉

Fret: Vielleicht, ich habe mit einigen Leuten in Miami Kontakt aufgenommen, um eine S.O.T.S. Schwimm-Kollektion herzustellen, die rechtzeitig zu Weihnachten das Licht der Welt erblicken soll!

Johnny: Meines Wissens nicht, aber ich bin offen für alles!

Baby Barracuda: Na klar, sicher, ab jetzt jedes Jahr.

Und zum Schluss, was ist eure Nachricht für die deutschen Fans und diejenigen, die das Interview lesen?

K.j.: Eure Unterstützung bedeutet die Welt für uns! Ihr seid alle verrückt und wir lieben euch!

-al-