Huh, huh – mir fällt gerade auf, wie lange ich nicht mehr auf meinem Blog war und etwas geschrieben habe *Schande über mein Haupt* Es ist aber auch einiges passiert und ich muss gestehen: Ich hatte zudem ein wenig mit dem Sommerblues zu kämpfen 😉

Aber fangen wir erst einmal mit dem Highlight an – unsere finnisch-deutsche Hochzeit ❤ Am 11. August haben wir „Ja“ zueinander gesagt und es war die tollste und perfekteste Feier überhaupt! An dieser Stelle geht noch einmal ein riesen-mega- ❤ – supergroßes Dankeschön an meine tolle Trauzeugin Anke ❤ Du hast alles ganz wunderbar organisiert, vorbereitet und unseren Tag perfekt gemacht!!!

Das Hotel Seegarten am Sorpesee im Sauerland hat uns beherbergt und ich kann euch sagen: Für unsere finnischen Gäste war das der wohl exotischste Urlaub ever 🙂 All die Hügel und dunklen Wälder, der Sauerländer Regen … die Natur dort ist schon recht anders als die finnische hier mit ihren seichten Birkenwäldern und verzeinzelten kleinen Erhebungen (oder auch Hügelchen genannt). Viele (Freuden-)Tränen sind geflossen, das Essen war vorzüglich, die Unterkunft hervorragend und mein jetzt <3-Finne-aviomies (aviomies = Ehemann) sah in seinem smokki (smokki = Smoking) einfach nur toll aus!!!

Wie versprochen habe ich auch ein paar Bilder für euch (Fotografie: Kathrin Heumann/hk photographics):

Portrait10Portrait42Portrait38Portrait17Portrait51

Jetzt sind wir also rechtmäßig miteinander verheiratet – zumindest in Deutschland 🙂 Alle Dokumente müssen jetzt übersetzt und zur Bezirksregierung nach Arnsberg geschickt werden. Dort erhalten wir dann die Apostille. Erst dann können wir zum finnischen maistraatti gehen und unsere Ehe auch in Finnland anerkennen lassen. Aber ganz abgesehen von dem Dokumentenwust – verheiratet zu sein fühlt sich toll an und ich behaupte jetzt einfach mal ganz stolz: Bei unserer Hochzeit haben wir offiziell die Annahme widerlegt, dass Finnen angeblich keine Gefühle zeigen können ❤

So war unser Sommer zum größten Teil mit Hochzeitsvorbereitungen und der großen Feier ausgefüllt. Ansonsten muss ich aber gestehen, dass ich sehr froh bin, dass sich der Sommer hier jetzt zum Ende neigt und wieder Leben in die Arbeitswelt einkehrt. Als Quasi-Freiberuflerin ist es während der Sommermonate recht schwierig, am Ball zu bleiben, da die Unternehmen ihren Betrieb mehr oder weniger stilllegen. Das, was dann eigentlich schön und erholsam sein sollte (Sommer, Sonne, Ferienzeit), kann dann ganz schön aufreibend, de-motivierend und zäh werden. Daher also der kleine Sommerblues, von dem ich eingangs geschrieben habe 😉

So, aber genug der Klagen: Heute Abend geben wir uns echte Kultur, denn es findet die jährliche taiteiden yö (The night of the arts) statt. Anfang September nehme ich dann auch mein Projekt, Finnisch zu lernen, wieder auf. Ach, wie schön, dass der Sommer vorbei ist 😉